Einst die Stadt im Mittelpunkt Europas – heute die ewige Stadt.

Viele Wege führen nach Rom – auch der Firmweg der Jugendlichen im Pastoralraum Baselstadt, welche in den kommenden Wochen gefirmt werden. In bester Laune und viel Vorfreude mach-ten sich die 41 Teilnehmenden der Pfarreien St. Anton, St. Clara, Pio X und Heiliggeist auf Achse mit Destination Rom.

Basilea – Roma war das Ziel am Sonntag, 21. April mit Abfahrt um 19.30 Uhr hinter dem Bahnhof SBB. Nach einer sehr Unterhaltsamen Nacht im Car trafen wir in den frühen Morgen-stunden in Rom ein. Es ging zum Hotel Ars, wo wir unser Gepäck bis am Abend deponierten konnten. Doch gleich beim Betreten des Hotels wurde jedem von uns klar, dass wir uns hier wohl fühlen würden. Denn Erholung konnten wir nun nachtsüber gut gebrauchen. Pascal Bamert (Reiseorganisation) hat eine Städtereise der Superlative mit sattem Programm und allem sehenswertem organisiert. Nichts wurde ausgelassen, was Rom an Sehenswürdigkeiten zu bie-ten hat. Dazu die passende Mettaffer `vedi Roma e poi muori` Rom sehen und dann sterben.

Gleich zum Einstig ging es zum Petersplatz, wo wir live Papst Franziskus zum ersten Mal sahen. Alle zoomten ihre Handykameras auf die maximale Stufe um möglichst grosse Bilder vom Pon-tifex zu machen, der vom Fenster aus zu der Menschenmenge nach dem Regina Coeli sprach. Am Mittwoch bei der Papstaudienz hatten wir grosses Glück, dass Papst Franziskus nur wenige Meter von uns mit dem Papamobile, vorbeifuhr und auch da waren die Handykameras wieder gefordert.

Zum Mittagessen und Nachtessen ging es jeweils Gemeinsam oder in Kleingruppen. Die Rö-misch – Mediterrane Küche hat uns die ganze Woche begleitet und hungern musste wirklich niemand. Wer dabei war, kann es bezeugen… la dolce Vita wurde täglich mit einem Gelato aus einer der vielen Gelaterien in Rom unterstrichen, z. B. die Gelateria Della La Palma mit ihren 150 verschiedenen Sorten Glace.

Die darauffolgenden Tage wurden von unzähligen Highlights geprägt. Wo das Auge hinreichte, überwältigte die Schönheit der Kultur dieser Stadt jeden einzelnen persönlich.

Nach dem Besuch der Calixto Katakomben, wo wir gemeinsam mit Pfarrer Stefan Kemmler Gottesdienst feierten, ging es zu Fuss zu Quo Vadis. Auf dem Weg dahin begegneten wir ei-nem Schweizer, nein einem Bebbi, dem 11jährigen Basler Tarzisius. Der heilige Tarzisius spielte beim Minifest 2008 eine besondere Rolle. Ihm zu Ehren wurde in der Glockenstadt Aarau ein Bronze-Figur gegossen, um seine kleine Tat der Krankenkommunion gross ins Zentrum zu rü-cken. Nach dem Minifest war die fast fünf Meter hohe Bronze-Figur des Basler Goldschmied Bernhard Lang auf dem Weg durch halb Europa 2010 in Rom bei den Callixtus-Katakomben angekommen (viele Wege führen nach Rom…). Dort wird das Grab des heiligen Tarzisius ver-mutet.

Am Samstagmorgen, 27. April kehrte die Pilgergruppe mit vielen reichen Eindrücken aus Rom zurück. All diese schönen Momente und das Erlebte werden an den kommenden Treffen der Firmgruppen 2019 Thema sein. Für die eine oder den anderen werden diese Tage noch lange -wenn nicht für immer – in Erinnerung bleiben.

Das Jugendpatronat Patronat beteiligte sich grosszügig an den Unkosten.

(Bericht von Luca Pontillo, Jugendarbeiter Pfarrei St. Clara)